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MERU-Seminar · 6.–8. Juni 86 in Schledehausen
Selbststrukturierung durch Rückbezug: Eine universelle Eigenschaft belebter und unbelebter Systeme
Das Prinzip des Rückbezugs ist von rückkoppelnden oder, ganz allgemein, nicht-linearen Systemen her seit längerem bekannt. Auch die Existenz entsprechender kybernetischer Prozesse auf den unterschiedlichsten Ebenen in der Natur ist nicht neu. Mit wachsendem Interesse studiert die Wissenschaft seit etwa einem Jahrzehnt die systemunabhängigen, universellen Eigenschaften rückbezogener Systeme.
Die aus ihnen resultierende Selbstorganisationsfähigkeit weist in Richtung einer spontanen Selbststrukturierung und Selbstgestaltung hierarchisch komplexer Systeme. Diese kommt zustande durch ihre inneren und zur Umgebung hin vernetzenden, äußeren Rückbezugsmechanismen.
Ein neues Weltbild zeichnet sich ab, dessen Paradigma durch den Begriff des Rückbezugs bestimmt wird. In ihm können rein naturwissenschaftlich-materielle, künstlerische und spirituelle Prozesse auf eine gemeinsame Wurzel zurückgeführt werden.
In dem Seminar werden an ausgewählten Beispielen die universellen Eigenschaften rückbezüglicher Systeme anschaulich dargestellt und ihre Bedeutung als ordnende Kraft in einer immer komplizierter werdenden Welt der Erscheinungen erarbeitet.
Leitung des Seminars: Dr. Klaus VOLKAMER
Oben auf dem Blatt handschriftlich: «Fällt aus!»
Quelle: Seminarblatt der Deutschen MERU-Gesellschaft, Juni 1986 — Fremdtext, abgeschrieben ohne Anmeldung, Preise und Anschriften.

